• Forschungsprojekt:

    Forschungsprojekt:

    ecOLED

Ökologische Produktion Organischer Leuchtdioden mittels integraler Beschichtungsverfahren

Innerhalb des Projektes ecOLED soll ein Beschichtungsverfahren zur kostengünstigen und ökologischen Massenproduktion von mehrschichtigen organischen Bauteilen, z.B. OLEDs, entwickelt und demonstriert werden.

Das Verfahren basiert auf dem Guss von Materiallösungen auf ein bewegtes, flexibles Substrat (Folie). In einer Rolle-zu-Rolle - Fertigungstrasse wird das Substrat unter dem Gießkopf und entlang einer Trocknungstrecke gefahren und ermöglicht somit die kostengünstige Massenproduktion großflächiger, flexibler Bauteile (z.B. OLED-Leuchtfolien). Eine mit der Gießgeschwindigkeit und den Materialeigenschafften kompatible Lasertrocknung soll als zusätzliche bzw. alternative Methode integriert werden.

Förderprogramm   NanoMikro+Werkstoffe.NRW
Projektstart Herbst 2012
Laufzeit 3 Jahre

 


         

 

         Ziel2NRW


Pressemitteilung

03 Juni 2013

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NRW-Forschungsprojekt ecOLED - Ökologische Produktion Organischer Leuchtdioden

Das Ziel des Projektes ecOLED (Ökologische Produktion Organischer Leuchtdioden) ist die Entwicklung von ökologisch und ökonomisch verbesserten organischen Licht emittierenden Dioden (OLEDs).

Innerhalb des Projektes ecOLED soll ein Beschichtungsverfahren zur kostengünstigen und ökologischen Massenproduktion von mehrschichtigen, organischen Bauteilen, wie OLEDs, entwickelt und demonstriert werden. OLEDs gelten als die nächste Generation von Leuchtmitteln auf Basis von organischen Halbleitern. Das hier eingesetzte Verfahren basiert auf der kontinuierlichen Mehrfachbeschichtung von unterschiedlichen Materiallösungen auf eine Folie. In diesen Prozess soll eine Lasertrocknung integriert werden.

Das Forschungskonsortium wird von der Universität zu Köln, Prof. Klaus Meerholz, geführt. Die Universität ist in dem Projekt für die chemische Entwicklung neuer funktionalisierter Materialien zuständig. Die Firma InovisCoat GmbH (Monheim) wird als Spezialist für Beschichtungen von photographischen Materialien den massentauglichen Produktionsprozess entwickeln, bei dem gleichzeitig und absolut vermischungsfrei bis zu 9 Schichten auf einen Träger appliziert werden können. Die notwendige Trocknung der nass aufgetragenen Schichten erfolgt durch die Integration und Anpassung einer Laseranlage der Firma Lissotschenko Mikrooptik GmbH (Dortmund), Experten für mikrooptische Strahlungskomponenten und Lasersysteme für industrielle Anwendungen. Für die Auswertung der chemischen und physikalischen Parameter ist das Zentrum für organische Elektronik Köln (ZOEK gGmbH) verantwortlich, ein junges auf organische Elektronik spezialisiertes Forschungsinstitut.

Das Forschungsprojekt ist auf drei Jahre ausgelegt und wird vom Land NRW sowie der Europäischen Union mit einem Beitrag von insgesamt drei Millionen EURO aus dem EFRE ko-finanzierten operationellen Programm für NRW im Ziel 2 „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ 2007-2013 gefördert.

Das Projekt findet im Rahmen von sechs COPT-Forschungsprojekten und des COPT.NRW-Managementprojektes statt, die vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung (MIWF) in NRW unterstützt werden. COPT steht für „Kompetenzzentrum für organische Produkionstechnologien“ (Center for Organic Production Technologies). Ziel des COPT.NRW-Kompetenznetzwerkes ist es, die Akteure entlang der Wertschöpfungskette zu vernetzen, um die heute schon gute Position der Handelnden im Bereich Maschinen- und Verfahrensentwicklung weiter auszubauen.

ZOEK

Zentrum für organische Elektronik Köln gGmbH

Luxemburgerstr. 90
50939 Köln
Deutschland

 

Tel: +49 (0)221 9337 1014
Email: