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Das Forschungsprojekt FIM-O ist gestartet

Integration organischer Elektronik in Kunststoffbauteile durch Film-Insert-Moulding

Im Rahmen des Projektes sollen die Grundlagen für die Integration von komplexen Funktionalitäten wie z. B. Licht (basierend auf organische Leuchtdioden, OLED), Schalter, Sensoren (basierend auf organischen Solarzellen, OSC) auf einen Trägerfilm sowie die weitere Verarbeitung des bedruckten Films in ein fertig verformtes und hinterspritztes technisches Kunststoffbauteil erarbeitet werden. Dazu wird das innovative Film-Insert-Moulding (FIM) eingesetzt.

Förderprogramm   NanoMikro+Werkstoffe.NRW
Projektstart Herbst 2012
Laufzeit 3 Jahre
 
 
             

         Ziel2NRW


Pressemitteilung

10 Juli 2013
Pressemitteilung.pdf

 

Kick-Off zum NRW-Forschungsprojekt FIM-O: Integration organischer Elektronik in Kunststoffbauteile durch Film-Insert-Moulding

Visionen des Pkw-Cockpits der Zukunft zeigen anstelle des heutigen zergliederten Armaturenbretts eine einheitliche Fläche von hoher Ästhetik und Eleganz. Erst durch Einschalten der Zündung erscheinen die Anzeigen der Geräte direkt in der Kunststoffoberfläche und werden über Berührungen bedient. Technisch umgesetzt werden diese komplexen Bauteile auf der Basis organischer Halbleiter, die in den vergangenen Jahren immer stärker den Weg aus der Forschung in die Anwendung finden.

Im Rahmen des Projektes FIM-O werden die Grundlagen für die Integration von organischen Elektronik-Bauteilen – wie organische Leuchtdioden (OLED), Schalter und Sensoren – in verformte und hinterspritzte Kunststoffbauteile erarbeitet. Dafür werden zunächst die elektronischen Bauteile auf einen Trägerfilm aufgebracht und anschließend in einem Schritt mit dem Kunststoffgehäuse zum Armaturenelement verarbeitet. Hierfür wird das innovative Film-Insert-Moulding (FIM) eingesetzt. Ausgangspunkt für das Forschungsvorhaben sind konkrete Anforderungen der Industrie nach kompakteren, flexibel gestaltbaren Bauteilen bei gleichzeitig effizienteren und kostengünstigeren Herstellungsverfahren.

Aufgrund der Komplexität des Vorhabens sind unter der Konsortialführung der Universität zu Köln industrielle Partner sowie Forschungsinstitute in das Projekt eingebunden. Der AK Meerholz an der Universität zu Köln ist für die Entwicklung möglichst effizienter Schichtstapel der elektronischen Bauteile mit hoher mechanischer und thermischer Belastbarkeit zuständig. Bö-LA übernimmt als Spezialist im Siebdruck und in der Film-Insert-Moulding Technologie (FIM) im Projekt die Folienvorbereitung, den Druck der Leiterbahnen und die Folienverarbeitung. Das Kunststoff-Institut Lüdenscheid optimiert Qualität und Wirtschaftlichkeit der Spritzgussteile und ist gemeinsam mit Bö-LA für die Hinterspritzversuche, die Demonstrator-Fertigung und die Prüfung nach praxisrelevanten Standards verantwortlich. Soluxx ist Experte für alternative Beschichtungsverfahren in der organischen Elektronik und für die Herstellung entsprechender Forschungsanlagen. Im Projekt stellt Soluxx eine auf industriellen Maßstab skalierte Anlage bereit. Die ZOEK gGmbH (Zentrum für organische Elektronik Köln) übernimmt die Fehleranalysen an verformten und hinterspritzten Bauteilen (zusammen mit dem Kunststoff-Institut) sowie (zusammen mit Soluxx) die Erprobung neuer Beschichtungstechnologien für großflächige und flexible Substrate.

Das Forschungsprojekt ist auf zweieinhalb Jahre ausgelegt und wird vom Land NRW sowie der Europäischen Union mit einem Beitrag von insgesamt drei Millionen EURO aus dem EFRE ko-finanzierten operationellen Programm für NRW im Ziel 2 „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ 2007-2013 gefördert.

Das Projekt findet im Rahmen von sechs COPT-Forschungsprojekten und des COPT.NRW-Managementprojektes statt, die vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung (MIWF) in NRW unterstützt werden. COPT steht für „Kompetenzzentrum für Organische Produkionstechnologien“ (Center for Organic Production Technologies). Ziel des COPT.NRW-Kompetenznetzwerkes ist es, die Akteure entlang der Wertschöpfungskette zu vernetzen, um die heute schon gute Position der Handelnden im Bereich Maschinen- und Verfahrensentwicklung weiter auszubauen.

ZOEK

Zentrum für organische Elektronik Köln gGmbH

Luxemburgerstr. 90
50939 Köln
Deutschland

 

Tel: +49 (0)221 9337 1014
Email: