• Previous
  • Next
  • Willkommen auf der Webseite

    Willkommen auf der Webseite

    Zentrum für
    Organische Elektronik Köln

  • Willkommen auf der Webseite

    Willkommen auf der Webseite

    Zentrum für
    Organische Elektronik Köln

Heute startet das Förderprojekt POESIE

Das Potential der Gedruckten Organischen Elektronik: Optimierte Materialien, Fluide und Flüssigphasenprozesse

Die Organische Elektronik ist ein junges und sehr innovatives Technologiefeld, das funktionalisierte Polymere, Nanopartikel oder kleine organische Moleküle nutzt, um vielfältige technische Anwendungen zu realisieren. Ein entscheidender Vorteil dieser Materialien ist deren Verarbeitbarkeit aus Lösung und damit die Kompatibilität zu großflächigen Druck- und Beschichtungsmethoden. Für viele Einsatzgebiete organisch-elektronischer Bauelemente ist dieses Potential ausschlaggebend für eine zukünftige Kommerzialisierung.

Mithilfe der gedruckten Elektronik können Elektronik-Bauteile mit teilweise ganz neuen Eigenschaften hergestellt werden, wie z.B. mit transparenten, flexiblen oder dehnbaren Komponenten. Dies ermöglicht komplett neue Produktlösungen, beispielsweise in Bereichen wie der Energiekonversion, dem „Internet of Things“, der Bioelektronik oder der medizinischen Diagnostik. Biologische und technische Sensorsysteme eröffnen u.a. neue Möglichkeiten für Anwendungen und für die wirtschaftliche Verwertung im Bereich der Medizintechnik. Das Drucken von organischer Elektronik birgt als kostengünstiges Massenherstellungsverfahren enormes Einsparpotential und ermöglicht somit eine weitreichende Marktdurchdringung. Damit reproduzierbare Bauteile jedoch zukünftig massenhaft herstellbar sind, bedarf es eines grundsätzlichen Prozessverständnisses, der Abstimmung von potentiellen Materialien mit den unterschiedlichen Druckverfahren.

Die gedruckte Organische Elektronik stellt nach wie vor hohe Anforderungen an die Prozesstechnik. Die große Herausforderung liegt darin, die unterschiedlichen elektrischen, optischen und mechanischen Anforderungen gleichzeitig zu realisieren.

Im Rahmen des Verbundprojekts POESIE hat sich ein interdisziplinäres Team aus führenden Forschungseinrichtungen zusammengefunden, um ein grundlegendes Verständnis für die Beschichtungs- und Druckverfahren in der organischen bzw. gedruckten Elektronik zu erarbeiten. Dazu bündeln die Spitzencluster „Forum Organic Electronics“ (FOE) im Innovation Lab Heidelberg und seine lokale Partner in Darmstadt, Heidelberg, Karlsruhe, und Mainz ihre Kräfte mit dem Zentrum für Organische Elektronik der Universität zu Köln ihre Kompetenzen zu Druck- und Beschichtungs-, sowie Trocknungsverfahren.

Ziel ist es, die wissenschaftlichen Grundlagen für die Nassprozessierung verschiedener organischer Elektronikbauteile zu erarbeiten, um durch die gezielte Abstimmung von Material, Fluidformulierung, Nassabscheidung, Trocknung und Nachbehandlung den Prozess zu kontrollieren. So sollen die in Bezug auf die jeweiligen Bauteilanforderungen momentan bestehenden Limitierungen überwunden werden.

Durch die interdisziplinäre Zusammensetzung der Projektpartner ist es möglich, das Zusammenspiel aus Material(-synthese), Fluidformulierung, Prozess, Trocknung und letztendlich Funktion im Bauelement erstmals ganzheitlich zu untersuchen. Neue Materialien sollen so zukünftig schneller und besser in den unterschiedlichen Flüssigphasenprozessen verarbeitet werden können.

 

Pressemitteilung

06 September 2016
  Pressemitteilung.pdf
ZOEK

Zentrum für organische Elektronik Köln gGmbH

Luxemburgerstr. 90
50939 Köln
Deutschland

 

Tel: +49 (0)221 9337 1014
Email: